Smart lüften – Alles im grünen Bereich?
Gute Luft ist messbar
Müde, unkonzentriert, Kopfschmerzen – oft liegt es einfach an verbrauchter Luft. Wo Menschen atmen, steigt der CO2-Gehalt: im Klassenzimmer, im Büro, im Besprechungsraum. Unsere CO2-Ampeln zeigen das auf einen Blick. Grün passt, Gelb heißt lüften, Rot heißt jetzt.
Die Schwellen orientieren sich an den Leitwerten des Umweltbundesamts, die auch für Arbeitsstätten gelten: Unter 1.000 ppm ist die Raumluft hygienisch unbedenklich, zwischen 1.000 und 2.000 ppm auffällig, darüber inakzeptabel. Über Analog- oder Digitalausgang liefern unsere Geräte die Messwerte auf Wunsch direkt an Lüftungs- und Gebäudetechnik.
Neben CO2 messen wir VOC, Feinstaub, Ozon, Lärm sowie Temperatur und Luftfeuchte. Beratung und Service aus Hausham in Oberbayern.
Konzentriert arbeiten, richtig lüften, Luftfeuchte im Blick – mit Messtechnik von MB Systemtechnik.
Produkt Eigenschaften
Analoger Ausgang
4-20mA / 0-10V
Digitaler Ausgang
RS485, PWM
Display
LCD, TFT, Touch
LEDs
10 mm oder kleiner
Schaltausgang
Relais
Tischgerät
Wandgerät
Aufputz, Unterputz
Signalton
Selbstkalibrierung
Produkt Highlights
Gut zu wissen: Hintergrundwissen
Wie Aerosole Corona im Raum verbreiten, Landesschau Rheinland-Pfalz, SWR Fernsehen, 14.09.2020
Wie Aerosole Corona im Raum verbreiten
Aerosole sind überall in der Luft – egal, wo wir gehen und stehen und wo wir ein- und ausatmen, wenn auch meist nicht sichtbar. Aerosole sind grundsätzlich ungefährlich und es gibt sie nicht erst seit der Corona-Pandemie.
Aerosole verbreiten sich sehr schnell und unbemerkt. Wenn eine Person in einem Raum sitzt und durch die Nase atmet, erreichen die Aerosole bereits nach 30 Sekunden gemeinsam mit der warmen Luft, die nach oben steigt, die Decke.
Nach einer Minute haben sich die Aerosole schon im Radius von drei Metern um die Person verbreitet. Nach zwei Minuten haben sie sich im gesamten Raum verteilt.
Es ist wichtig, die Dosis der eingeatmeten Viruspartikel möglichst gering zu halten. Wenn wir andere Menschen treffen wollen, sind wir im Freien am Sichersten. Drinnen hilft häufiges Stoßlüften, um die Aerosolpartikel nach draußen zu befördern.
Im Winter wird das jedoch schwer einzuhalten sein. Deshalb werden in Schulen beispielsweise CO2-Ampeln eingesetzt. Sie sollen ein Signal geben, wenn es Zeit ist, die Fenster zu öffnen. Denn beim Atmen stoßen wir Kohlendioxid aus und viel CO2 bedeutet auch eine hohe Aerosolkonzentration.